Ausstellungskatalog „In den Tod geschickt“

Den Katalog hat Dr. Linde Apel im Auftrag der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg herausgegeben, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Ausstellungskatalog „In den Tod geschickt“

Zwischen 1940 und 1945 verließen 20 Deportationszüge den Hannoverschen Bahnhof in Hamburg. Mit ihnen wurden 8.071 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt. Die meisten kehrten nicht zurück. Der ehemalige Hannoversche Bahnhof war damit der letzte Ort, den Hamburger Bürgerinnen und Bürger von ihrer Heimatstadt sahen, bevor sie in den Tod geschickt wurden.

Den Ausstellungskatalog kann man im Info-Pavillon für 14,90 Euro erwerben: 
In den Tod geschickt, Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945. (Deutsch-Englisch).