Entwicklung eines Gedenkortes

Die Realisierung einer Gedenkstätte ist aus infrastrukturellen Gründen nicht vor 2017 möglich. Deshalb haben die Kulturbehörde, die HafenCity Hamburg und der Bezirk Mitte im Jahr 2007 das Areal des Lohseplatzes mit Mitteln der Gartengestaltung, der Möblierung und Information so hergerichtet, dass auch für die Interimszeit ein würdiges Erinnern an diesem Ort möglich ist.

 

Gedenktafel am Lohseplatz / wikimedia/GeorgHH

Der politische Prozess seit 2004

2004 legten die Wissenschaftler Dr. Linde Apel und Dr. Frank Bajohr, beide Forschungsstelle für Zeitgeschichte, die erste umfassende Studie zum Thema „Die Deportationen von Juden sowie Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg 1940-1945“ der Kulturbehörde vor. »

 

Kolloquium zum Thema „Der Erinnerungsort Lohseplatz in der HafenCity“ / agenda, W. Huppertz

Kolloquium 2007

Die Kulturbehörde, die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die HafenCity Hamburg GmbH veranstalteten am 18. Juni 2007 gemeinsam ein ganztägiges Kolloquium, das sich mit dem Thema „Der Erinnerungsort Lohseplatz in der HafenCity“ auseinandersetzte. 

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Frau von Welck beim Werkstattgespräch / Dr. Detlef Garbe

Werkstattgespräch 2008

Die Ergebnisse zur Entwicklung eines Gedenkortes am Lohseplatz wurden am 27. Oktober 2008 von der Steuerungsgruppe, die von der Kultursenatorin eingesetzt worden war, vorgestellt und auf einer öffentlichen Veranstaltung mit Vertretern der Institutionen und Verbände der Überlebenden und Hinterbliebenen diskutiert. »

 

Konzeptskizze der Ansicht des Gedenkortes ehemaliger Hannoverscher Bahnhof / HafenCity Hamburg GmbH / Detlef Garbe

Informations- und Dokumentationszentrum

Der neugestaltete Lohseplatz soll ein Ort des Erinnerns und des Lernens werden. Hierzu ist eine Dauerausstellung zum Deportationsort und -geschehen vorgesehen. Die Ausstellung soll neben dem Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung, der Rolle der Verantwortlichen und Profiteure vor allem die Biographien der Opfer ins Zentrum stellen. »

 

Freiraumgestaltung / Fotografen ELBE&FLUT, Quelle: HafenCity GmbH

Freiraumgestaltung Lohseplatz

Das vorgelegte Rahmenkonzept sieht eine Einbeziehung des Lohseplatzes (ehemaliger Bahnhofsvorplatz) und der authentischen Relikte des ehemaligen Bahnsteigs 2 und der Gleisverläufe im denkmalgeschützten Bereich vor, die beide außerhalb des geplanten Lohseparks liegen. »

 

Freiraumwettbewerb / Fotofrizz

Freiraumwettbewerb

Der freiraumplanerische Wettbewerb zur Gestaltung des Lohseparks markiert einen neuen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der zentralen und östlichen HafenCity. »