Einblicke in die Ausstellung
Eine Ausstellung von Dr. Linde Apel im Auftrag der Behörde für Kultur, Sport und Medien, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
In den Tod geschickt – die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940-1945
Präsentiert wurden Video- und Audio-Interviews mit Überlebenden, Fotos, Dokumente wie Briefe und Tagebücher, sowie originale Erinnerungsstücke. Diese Exponate sollen den Opfern ihr Gesicht und ihre Lebensgeschichte zurückgeben, die in den anonymen Listen, Formularen und in den scheinbar 'korrekten' arbeitsteilig organisierten Verwaltungsabläufen der Täter ausgeblendet sind. »
Ausstellungsarchitektur
Betrat der Besucher das Ausstellungsgebäude, fiel sein Blick auf den Titel der Ausstellung auf der zentralen Wandscheibe – kombiniert mit zwei Familienfotos von einer jüdischen und einer Sinti-Familie. Im Eingang zum Ausstellungsraum wurden die Besucher mit einem Zitat einer Überlebenden empfangen: „... Aber es begann im hellen Licht eines heiteren Sommertages, wie unsere Stadt nicht viele kennt ..." »
Eröffnungsveranstaltung
Reden von Ole von Beust (Erster Bürgermeister), Karin Feingold (Jüdische Gemeinde in Hamburg), Rudko Kawczynski (Roma und Sinti Union) und Dr. Linde Apel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte). »
Besuchermeinungen
„Es ist schon beklemmend, nach 65 Jahren die eigene Familie in den Dokumenten wieder zu finden." (18.2.09 Pit Goldschmidt) »
Ausstellungskatalog
Ausstellungskatalog, 288 Seiten, gebunden, deutsch-englisch, mit beiliegender DVD. »
