Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte“ gestartet

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme arbeitet seit April 2017 an dem Projekt, dessen Ergebnisse in das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingebracht werden.

Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte“ gestartet

Während der zentrale Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof im Mai 2017 eingeweiht wurde, hatte das Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte: Bausteine zur Zukunft der Erinnerung an den Nationalsozialismus in der Migrationsgesellschaft“ bereits mit seiner Arbeit begonnen, dessen Ergebnisse im künftigen, zum Gedenkort gehörenden Dokumentationszentrum präsentiert werden sollen. 

Mit Drittmitteln der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius widmet sich ein Projektteam der KZ-Gedenkstätte Neuengamme bis zum Herbst 2018 der Frage, wie in Familien und in der Gesellschaft heute an die Deportationen erinnert wird und wie nachfolgende Generationen mit dem Geschehen umgehen. Ergänzend finden Recherchen zu Menschen statt, die in die Bewährungsbataillone 999 der Wehrmacht gezwungen wurden. 

Mehr Infos zum Projekt und Ansprechpartner finden Sie hier: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/bausteine-zur-zukunft-der-erinnerung

Fotos, Dokumente und Erinnerungsgegenstände gesucht 

Menschen, die etwas zur Aufarbeitung des historischen Deportationsgeschehens beitragen können, oder deren Verwandte mit dem Deportationsgeschehen in Berührung kamen, werden gebeten, sich bei der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ebenso zu melden wie Angehörige der zu den Strafbataillonen der Wehrmacht Zwangsverpflichteten. Erwünscht sind Hinweise, aber auch Fotos, Dokumente und Erinnerungsgegenstände. Im Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof können Besucherinnen und Besucher, die einen Beitrag leisten können, ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden an die Projektmitarbeiter weitergeleitet.