Hamburgs zentraler Deportationsbahnhof

Die NS-Verantwortlichen wählten den Hannoverschen Bahnhof vermutlich deswegen aus, weil die Vorbereitungen der Deportationen dort nicht zu sehr mit dem Regelbetrieb des Bahnhofs kollidierten, und auch mehr Spielraum für das Ankoppeln von Waggons aus anderen Städten bestand. 

Hamburgs zentraler Deportationsbahnhof

In den Jahren 1940 bis 1945 diente der Hannoversche Bahnhof den schrecklichen Plänen der NS-Verantwortlichen. Die abseitige Lage des Bahnhofs schirmte die Deportationen von 8.071 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas vor der Öffentlichkeit ab. Einige hundert Meter vom Bahnhof entfernt diente der Fruchtschuppen C als Sammellager für Roma und Sinti vor deren Deportation. Die Juden wurden von mitten in der Stadt liegenden Sammelplätzen zum Bahnhof transportiert.

Deportationen


Täter und Profiteure