Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

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Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Seit September 2013 markiert der Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof den Ort der Deportationen während der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg. Bis zur Eröffnung des geplanten Dokumentationszentrums im nördlichen Lohsepark werden hier, neben einer Ausstellung zur Geschichte des Ortes, der Entwicklungsprozess des Gedenkortes und des Lohseparks sowie das Partizipationsprojekt „Wie wollt ihr euch erinnern?“ präsentiert.

Das Gelände des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs liegt heute inmitten der östlichen HafenCity. Zwischen 1940 und 1945 wurden von hier in 20 Eisenbahntransporten mindestens 8.012 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt – für die meisten war dies der Weg in den Tod.

Der zukünftige zentrale Gedenkort wird in den Lohsepark eingebettet sein, dessen gestalterische Planung die vorhandenen historischen Relikte des 1955 gesprengten Hannoverschen Bahnhofs, wie die Bahnsteigkante und die Gleisverläufe, integriert.

Gleichzeitig werden im Dokumentationszentrum umfassende Informationen angeboten werden, die auf die von Dr. Linde Apel konzipierte Ausstellung „In den Tod geschickt. Die Deportationen der Juden, Sinti und Roma aus Hamburg 1940 bis 1945“ aufbauen werden.


Öffnungszeiten des Info-Pavillons


Zwischen November und März ist der Besuch des Info-Pavillons nach vorheriger Anmeldung unter der E-Mailadresse kulturprojekte@kb.hamburg.de  oder im HafenCity InfoCenter Kesselhaus unter kesselhaus@hafencity.com (Telefon: 040-36901799) möglich.

Adresse: Nördlicher Lohsepark, HafenCity

Eintritt frei