Informations- und Dokumentationszentrum

Informations- und Dokumentationszentrum

Der neugestaltete Lohseplatz soll ein Ort des Erinnerns und des Lernens werden. Hierzu ist eine Dauerausstellung zum Deportationsort und -geschehen vorgesehen. Die Ausstellung soll neben dem Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung, der Rolle der Verantwortlichen und Profiteure vor allem die Biographien der Opfer ins Zentrum stellen. Hierfür bieten auch die Biographien der 'Werkstatt der Erinnerung' und die in den letzten Jahren recherchierten und zusammengetragenen Biografien für das Projekt 'Stolpersteine' einen wichtigen Anknüpfungspunkt.

Die Ausstellungsflächen sollen direkt am Lohseplatz im Erd- und ersten Obergeschoss eines siebengeschossigen Neubaus geschaffen werden. Der Ort befindet sich in direkter Nachbarschaft zum historischen Bahnhofsvorplatz und bietet zudem die Möglichkeit einer Sichtbeziehung entlang der historischen Relikte bis hin zum aktuellen Trassenverlauf der Bahn.

Das Dokumentationszentrum mit einer Ausstellungsfläche von ca. 500 qm  wird voraussichtlich 2015 eröffnet werden können. Die Dokumentationsstätte soll organisatorisch von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme betreut werden.

Info-Pavillon: Ab September 2013 markiert der Info-Pavillon Hannoverscher Bahnhof den Ort der Deportationen in Hamburg. Bis zur Eröffnung des geplanten Informations- und Dokumentationszentrums im nördlichen Lohsepark werden hier neben einer Ausstellung zur Geschichte des Ortes der Entwicklungsprozess des Gedenkortes und des Lohseparks sowie das Partizipationsprojekt „Wie wollt ihr euch erinnern?“ präsentiert.

"Wie wollt ihr euch erinnern?" Jugendliche beteiligen sich an der konzeptionellen Entwicklung des "Informations- und Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof" in der Hamburger HafenCity.