Werkstattgespräch 2008

Werkstattgespräch 2008

Für die Entwicklung eines Gedenkortes in Erinnerung an die Deportationen vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in der heutigen östlichen HafenCity hat die Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Prof. Dr. Karin v. Welck, Anfang des Jahres 2008 eine Steuerungsgruppe einberufen, der neben externen Sachverständigen Vertreter der Behörde für Kultur, Sport und  Medien, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbH angehörten.

Die Ergebnisse zur Entwicklung eines Gedenkortes am Lohseplatz wurden am 27.Oktober 2008 im Kesselhaus öffentlich vorgestellt und mit Vertretern der Institutionen und Verbände der Überlebenden und Hinterbliebenen diskutiert. 

Senatorin v. Welck: „Gerade in der HafenCity, wo sich heute Hamburgs Zukunft am stärksten auftut, sollen die dunklen Seiten der Hamburger Geschichte bewusst mit einbezogen werden. Der Senat und unsere gesamte Stadt müssen sich dieser historischen Verantwortung stellen. Mit der Gedenkstätte am ehemalige Hannoverschen Bahnhof soll der konkrete Ort ins Bewusstsein gerückt werden, von dem aus mindestens 7.692 Menschen in den Tod geschickt wurden. Ein Gedenkort in der vorgeschlagenen Form dokumentiert auf Dauer in markanter Anschaulichkeit den tiefen Einschnitt, den die nationalsozialistische Verfolgung und die Deportationen in unserer Stadtgeschichte hinterlassen haben.“