Lange Nacht der Museen Hamburg 2019 – Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“


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Lange Nacht der Museen Hamburg 2019 – Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Zum zweiten Mal war der Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ an der Langen Nacht der Museen Hamburg beteiligt. Viele der 175 Besucherinnen und Besucher diskutierten - teils bis spät in die Nacht - interessiert mit den Kuratorinnen und Kuratoren des künftigen Dokumentationszentrums zur Frage „wie Geschichte(n) sichtbar machen?“. Zugegen waren auch einige Nachkommen der vom Hannoverschen Bahnhof Deportierten, zum Beispiel eine Gruppe von Nachkommen jüdisch Verfolgter aus New York auf Spurensuche zu ihrer Familiengeschichte in Hamburg.

Neben den Führungen zur Geschichte des Ortes und den Deportationen von Juden, Sinti und Roma bot der Vortrag von Andreas Ehresmann den Besucherinnen und Besuchern archäologische Einblicke zu den Bodenfunden und baulichen Details des ehemaligen Bahnhofsareals, von dem nur noch ein Bahnsteig und zwei Gleisreste erhalten sind. Ein weiteres Highlight des Abends war die Filmvorführung über  eine Jugendbegegnung Hamburg-Minsk (2018), in deren Nachklang die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke der Begegnung teilten. 
Abgerundet wurde die Veranstaltung zur Mitternacht durch eine gut besuchte Führung über den Gedenkort. Taschenlampen halfen beim Lesen der Namen von über 8.000 Deportierten auf den Gedenktafeln.
Die Veranstalter bedanken sich bei allen Besuchern am Info-Pavillon für ihr Interesse und die eindrücklichen Gespräche.

Weitere Infos zur Langen Nacht der Museen Hamburg und dem Programm der KZ-Gedenkstätte Neuengamme finden Sie hier:
www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/lange-nacht-der-museen/
www.langenachtdermuseen-hamburg.de/

Florian Helfer / Daniel Bernhardt

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