Podiumsgespräch "Nachkommen von NS-Verfolgten: Die Sicht der (Ur-)Enkelinnen und Enkel"

13. August, 19 Uhr, Info-Pavillon des denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Podiumsgespräch "Nachkommen von NS-Verfolgten: Die Sicht der (Ur-)Enkelinnen und Enkel"

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Evangelische Akademie der Nordkirche laden Sie herzlich ein zu einem Podiumsgespräch am 13. August um 19 Uhr am Info-Pavillon des denk.mal Hannoverscher Bahnhof.

Erinnerungskulturen und das Gedenken an die Opfer der NS-Verbrechen sind stets im Wandel. Vor dem Hintergrund, dass nur noch wenige Verfolgte des NS-Regimes am Leben sind, erfährt die Sicht ihrer Nachkommen eine zunehmende Bedeutung. Wir wollen daher Fragen, wie die 3. und 4. Generation mit der Vergangenheit und Erinnerung in der Familie an Verfolgung, Deportation und Mord umgehen, in den Mittelpunkt des Abends stellen. Welche Bedeutung hat die Geschichte der (Ur-)Großeltern in der Lebenswelt der Enkelkinder heute? Wie werden Erinnerungen überliefert und welche sind besonders präsent?

Zum Auftakt dieser Gesprächsreihe mit jüngeren Nachfahren von NS-Verfolgten freuen wir uns auf Einblicke in die Familiengeschichten von Leefke und Stine Rosenberg und Jonatan Wächter, deren (Ur-)Großeltern als Hamburger Jüdinnen und Juden verfolgt wurden. Das Gespräch moderiert Karin Heddinga von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Wir freuen uns auf Sie.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche.

Bei schlechtem Wetter wird ein alternativer Veranstaltungsort bekannt gegeben auf hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/aktuell/