Regionalgeschichtlicher Workshop – Ein Ort der Verfolgung und Deportationen von 1940 bis 1945



Regionalgeschichtlicher Workshop – Ein Ort der Verfolgung und Deportationen von 1940 bis 1945

Wann? Freitag, 22. November 2019, 09:30–17:30 Uhr
Wo? HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg


vergrößern Hannoverscher Bahnhof in Hamburg Portal des Hannoverschen Bahnhofs in Hamburg um 1941 (Bild: Deutsches Zollmuseum) Im Lohsepark in der Hamburger HafenCity gelegen entsteht bis 2022 das Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“. Kern des geplanten Informations- und Lernorts wird eine Dauerausstellung sein, die das Schicksal von mehr als 8.000 deportierten Jüdinnen und Juden sowie Sintize und Sinti und Romnja und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in die Geschichte der national- sozialistischen Verfolgung einbettet. Zudem wird das Schicksal jener vorgestellt, die in das „Bewährungsbataillon 999“ der Wehrmacht gezwungen wurden. Ebenso wie die Wege der Verfolgten sollen die Handlungsspielräume in der umgebenden Mehrheitsgesellschaft gezeigt werden. In vielfältiger Weise soll zudem die Geschichte und Nachgeschichte der Verfolgung und Deportationen mit Gegen- warts- und Zukunftsperspektiven verknüpft werden.

Für die Erarbeitung der Ausstellungsinhalte und die Darstellung der (Regional-)Geschichte stützt sich das Ausstellungsteam auch auf die vielfältigen Forschungen der letzten Jahre. Der in Kooperation mit der HafenCity Universität (HCU) Hamburg ausgerichtete eintägige Workshop soll die wissenschaft- liche Arbeit ausgewiesener Expertinnen und Experten aus Hamburg und Norddeutschland und der Kuratorinnen und Kuratoren zusammenführen und damit die Grundlage bieten, sie in einen größeren Kontext zu stellen. Die Beiträge der Veranstaltung beleuchten Aspekte der historischen Ereignisse und ihrer Vor- und Nachgeschichte. Es wird Gelegenheit zum Austausch und Gespräch geben.

Der Workshop richtet sich an alle an der Thematik Interessierte aus Norddeutschland und darüber hinaus, insbesondere an jene, die die Entwicklung des Projekts „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ aktuell oder in der Vergangenheit mit begleitet haben. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmel- dung möglich. Der Teilnahmebeitrag für Verpflegung und Tagungsunterlagen beläuft sich auf 20 Euro/erm. 15 Euro. Bitte senden Sie dazu das beigefügte Anmeldeformular bis zum 31. Oktober 2019 an: studienzentrum@bkm.hamburg.de.

Daniel Bernhardt
KZ-Gedenkstätte Neuengamme | Projekt „Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof“
Jean-Dolidier-Weg 75 | 21039 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 / 42 81 31 561 | Fax: + 49 (0)40 / 428 131 501
Daniel.Bernhardt@bkm.hamburg.de

Downloads