Hamburgs zentraler Deportationsbahnhof

Die NS-Verantwortlichen wählten den Hannoverschen Bahnhof vermutlich deswegen aus, weil die Vorbereitungen der Deportationen dort nicht zu sehr mit dem Regelbetrieb von Bahnhöfen kollidierten, und auch mehr Spielraum für das Ankoppeln von Waggons aus anderen Städten bestand.  Von hier aus wurden auch wiederholt militärische Einheiten aus Hamburg in den Kriegseinsatz geschickt.

Hamburgs zentraler Deportationsbahnhof

Einige hundert Meter vom Bahnhof entfernt diente der Fruchtschuppen C als Sammellager für Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma vor deren Deportation. Die Jüdinnen und Juden wurden von mitten in der Stadt liegenden Sammelplätzen zum Bahnhof transportiert.

Deportationen


Täter und Profiteure