Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte“

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme arbeitet seit April 2017 an dem Projekt, dessen Ergebnisse in das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingebracht werden.

Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte“

Seit Mai 2017 bis zum Oktober 2021 läuft das Projekt „Transgenerationale Überlieferung von Geschichte: Bausteine zur Zukunft der Erinnerung an den Nationalsozialismus in der Migrationsgesellschaft“. Ergebnisse sollen in das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ am Lohsepark einfließen. 

Mit Drittmitteln der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius widmet sich das Projekt der KZ-Gedenkstätte Neuengamme der Frage, wie in Familien und in der Gesellschaft heute an die Deportationen erinnert wird und wie nachfolgende Generationen mit dem Geschehen umgehen. Ergänzend finden Recherchen zu Menschen statt, die in die Bewährungsbataillone 999 der Wehrmacht gezwungen wurden. Das Projekt wird von Karin Heddinga (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) betreut.

Fotos, Dokumente und Erinnerungsgegenstände gesucht

Menschen, die etwas zur Aufarbeitung des historischen Deportationsgeschehens beitragen können, oder deren Verwandte mit dem Deportationsgeschehen in Berührung kamen, werden gebeten, sich bei der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ebenso zu melden wie Angehörige der zu den Strafbataillonen der Wehrmacht Zwangsverpflichteten. Erwünscht sind Hinweise, aber auch Fotos, Dokumente und Erinnerungsgegenstände. Im Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof können Besucherinnen und Besucher, die einen Beitrag leisten können, ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden an die Projektmitarbeiter weitergeleitet.
Kontakt: 
Amina Edzards
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Dolidier-Weg 75 
21039 Hamburg
Tel.: 040-428131-522
Email: Amina.Edzards@gedenkstaetten.hamburg.de